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5 Dinge, die bei internationalen Rufnummern zu beachten sind.

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Immer mehr Unternehmen agieren zunehmend global. Einhergehend besteht der Wunsch, eine gute Erreichbarkeit für Kunden vor Ort sicherzustellen. Doch was gibt es dabei zu beachten? Hier finden Sie 5 Punkte, die wirklich zählen:

Wählen Sie die richtige internationale Rufnummer.

Zunächst sollten Sie sich bei der Schaltung einer internationalen Rufnummer entscheiden, welche Art von Rufnummer Sie eigentlich Ihren Kunden anbieten wollen. Im Bereich des Kundenservices bieten sich folgende Arten von Nummern an:

  • Internationale Ortnetzrufnummern (klassische Rufnummer mit Länderkennung und Ortsvorwahl)
  • Internationale Freephone-Nummern (der Anruf ist für Ihre Kunden kostenfrei, vergleichbar mit der 0800 in Deutschland)
  • Eine internationale UIFN-Nummer (eine einheitliche 00800-Nummer, die in vielen Ländern dieser Welt geschaltet werden kann)

Der Vorteil einer internationalen Ortsnetzrufnummer liegt darin, dass sie direkt vor Ort geografische Nähe demonstrieren und die Anrufkosten für Ihre internationalen Kunden den kosten eines ganz normalen Gespräch im Inland entsprechen. telegra bietet solche Nummern für über 100 Länder und tausenden Ortsnetzen an. In vielen Ländern kann auch das preislich sehr interessante Starterpaket angeboten werden. Mehr Infos dazu gibt es hier

Wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihre Kunden Sie kostenfrei erreichen können, was in vielen Ländern heutzutage üblich ist, dann wählen Sie eine internationale Freephone Nummer. In Deutschland ist das die 0800, in anderen Ländern ist die Nummer ähnlich. Hier gilt es zu beachten, dass die Nummern jedoch von Land zu Land variieren können. 

Wenn Sie in vielen Ländern unter der gleichen Freephone-Nummer erreichbar sein wollen, dann sollten Sie über den Einsatz einer UINF-Nummer nachdenken. Diese Rufnummern beginnen mit der 00800. Hier ist jedoch zu beachten, dass diese Nummer nicht in allen Ländern dieser Welt angeboten werden kann (jedoch in ganz vielen). Hinzu kommt, dass eine Schaltung in jedem einzelnen Land bis zu 6-8 Wochen dauern kann. Hier ist es wichtig, sich individuell von Ihrem Anbieter beraten zu lassen.

Achten Sie darauf, dass Ihre internationale Rufnummer auf Ihre bestehenden Rufnummern weitergeleitet werden kann.

Das Schalten einer internationalen Rufnummer bedingt auch immer die Weiterleitung auf eine bestehende Rufnummer. Hierbei sollte bei den Angeboten am Markt beachtet werden, ob diese Weiterleitungen

  • flexibel, am besten online, eingestellt und administriert werden können,
  • und die Rufnummern unabhängig vom Einsatz einer virtuellen Telefonanlage des jeweiligen Anbieters geschaltet werden können. 

So gibt es Angebote am Markt, die sich bei genauerer Betrachtung, als Zusatzoptionen zum Angebot einer virtuellen Telefonanlage mit eigener (deutscher) Rufnummer entpuppen. Das ist grundsätzlich ersteinmal nichts Schlechtes. Wenn jedoch schon eine Infrastruktur mit einer bestehenden Telefonanlage existiert, sowie bereits eine Firmenrufnummer geschaltet ist (was in den allermeisten Fällen so ist), dann macht diese Vorgehensweise wenig Sinn. 

Bestehen Sie auf Kostentransparenz.

Die allermeisten Angebote am Markt gliedern sich in folgende Kostenfaktoren auf:

  • Einmalige Schaltungsgebühr pro Land
  • Monatliche Grundgebühr
  • Verbindungspreise pro Minute

Die einmalige Schaltungs- sowie die monatliche Grundgebühren sind in den allermeisten Fällen klar kommuniziert. Bei den Verbindungspreisen sieht es schon anders aus. Hier ist es wichtig zunächst einmal zu klären, was mit diesen Verbindungspreisen eigentlich gemeint ist. Das wichtigste: Dieser Preis ist von Ihnen als Anbieter dieser Nummer zu zahlen, und sagt nichts darüber aus, was Ihre Anrufer im jeweiligen Land zu zahlen haben. Doch wie kommt dieser Preis zustande? Hier ist zu beachten, dass bei der Zuführung eines Anrufes aus dem jeweiligen Land, hier nach Deutschland, Kosten entstehen. Da der Anrufer im anderen Land davon ausgeht, dass er eine nationale Rufnummer anruft, kann ihm natürlich nur die entsprechende Gebühr des Telefonunternehmens in seinem Land in Rechnung gestellt werden, über das er den Anruf gemacht hat. Hinzu kommt, dass der Anruf, ist er einmal in Deutschland, auch noch auf Ihre eigentliche Rufnummer weitergeleitet werden muss. Auch an dieser Stelle entstehen Kosten. Viele Anbieter (auch die telegra) fassen diese Kosten als "Verbindungspreise" zusammen, und stellen Sie pro Minute in Rechnung. 

Augen auf bei der Anbieterwahl.

Wie bei vielen Dingen gilt auch bei der Schaltung von internationalen Rufnummern: Das billigste Angebot muss nicht das preiswerteste sein. Natürlich gehört es dazu, Preise zu vergleichen, und zu schauen, ob eine optimale Kostenstruktur erzielt werden kann. Dabei sollten jedoch genauso wichtige Punkte nicht außer Acht gelassen werden:

  • Wie lange ist der Anbieter schon am Markt?
  • Habe ich einen direkten Ansprechpartner?
  • Bekomme ich eine individuelle Beratung?
  • Kann der Anbieter bestimmte Zertifizierungen (z.B. ISO) vorweisen?
  • Bekomme ich ein transparentes Angebot?
  • Welche Tools bietet mir der Anbieter für die Administrierung der Rufnummern?

Überlegen Sie sich, welche weiteren Funktionen für Sie wichtig sind.

Erfahrungsgemäß werden folgende Funktionen bei vielen unserer Kunden bei der Nutzung von internationalen Rufnummern eingesetzt:

  • Routing in Abhängigkeit vom Ursprung
  • Routing in Abhängigkeit von der Uhrzeit
  • Länderspezifische Ansagen
  • Länderspezifische Mailboxen
  • DTMF-Menüs
  • Überläufe 
  • Paralleles Klingeln

Fragen Sie Ihren Anbieter, ob und welcher Form, er diese Funktionen bereitstellen kann. Ferner sollten Sie darauf achten, dass Sie diese Einstellungen selber online über einen Browser vornehmen können. Nur so ist gewährleistet, dass sie schnell und flexibel ihre telefonische Erreichbarkeit Ihren Geschäftsprozessen anpassen können. Weiter Infos zu unseren Rufnummertool finden Sie hier

 

Topics: Service am Telefon, Kundenservice

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Hier schreibt Wiebke Wetzel.

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